Foto: Austin Mann

VIDEO | Diskussion mit Yo-Yo Ma: Raus aus der Echokoammer!

Der Cellist Yo-Yo Ma kam mit seinem Bach-Projekt nach Wien, einer zweijährigen Reise, im Rahmen derer die sechs Suiten für Solocello von Johann Sebastian Bach an 36 Orten auf der ganzen Welt aufgeführt werden. Im Rahmen eines „Day of Action“ begibt Yo-Yo Ma sich neben seinen Konzerten in den Austausch mit lokalen AkteurInnen und Organisationen, um sich gemeinsam künstlerisch mit Themen von lokaler gesellschaftlicher Bedeutung zu befassen.

Am 27. Mai 2019 hat er in Wien einen „Day of Action“ initiiert, der in der Brunnenpassage mit einem musikalischen Workshop begann. Am Abend fand in der Secession eine partizipative Diskussion über Strategien zur Öffnung von Kunsträumen statt. Wer kann an Kultur überhaupt teilhaben und warum sind große Teile der Gesellschaft im Kulturbetrieb unterrepräsentiert?

Yo-Yo Ma sprach mit Salah Ammo (Musiker), Sheri Avraham (Künstlerin und Theatermacherin, Vorstandsmitglied der IG Bildende Kunst), Can Gülcü (Kurator für Stadtgesellschaften, Wien Museum), Stefan Wallner (Brand Management and Company Transformation, Erste Group) und Anne Wiederhold-Daryanavard (Künstlerische Leitung Brunnenpassage) über ihre Erfahrungen in der Kulturarbeit. Christiane Erharter (Kuratorin für Community Outreach, Belvedere 21 – Museum für zeitgenössische Kunst) und Andy Icochea Icochea (Künstlerischer Direktor Superar) stellten ihre jeweiligen Initiativen vor.

Gemeinsam veranstaltet von der Secession, Brunnenpassage und Act.Now in Kooperation mit UNHCR Österreich und UNIS.
#cultureconnectsus

 

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