Ulla von Brandenburg, Innen ist nicht Außen, Ausstellungsansicht, Secession 2013, Foto: Wolfgang Thaler

Ulla von Brandenburg

Innen ist nicht Außen

19. September – 10. November 2013

Die deutsche Künstlerin Ulla von Brandenburg ergründet in ihren Filmen, Zeichnungen und Installationen die Facetten des Bühnenhaften und Theatralischen, das Verhältnis von ZuschauerInnen und AkteurInnen, die Regelhaftigkeit des Spiels sowie die Schnittstellen von Realität und Illusion. In ihrer ersten Einzelausstellung in Österreich, Innen ist nicht Außen, zeigt Ulla von Brandenburg als Teil einer spezifisch auf den Hauptraum der Secession zugeschnittenen Bühneninstallation ihren neuen Film Die Straße.

Der Schwarz-Weiß-Film Die Straße zeigt einen Mann, der in eine ihm fremde Dorfgemeinschaft kommt und sich mit den dort geltenden Ritualen und Konventionen des sozialen Umgangs konfrontiert sieht. In einer einzigen ungeschnittenen Einstellung verfolgt die Kamera wie eine dritte Person die Aktionen der DarstellerInnen, die von Brandenburg in einer ephemeren Kulissenstadt aus weißen Leinwänden unter freiem Himmel in Szene gesetzt hat.
„Er kommt in eine andere Welt und versucht, die vielen ihm fremden Geschehnisse zu verstehen. Es ist für ihn wie eine Zeitreise: Zum einen ist der zeitliche Zusammenhang nicht ganz klar, in den er geraten ist, zum anderen gibt es keine wirkliche Entwicklung in der Abfolge der verschiedenen Handlungen.“ (Ulla von Brandenburg, Interview mit Nina Möntmann)

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Ulla von Brandenburg, geboren 1974 in Karlsruhe, lebt und arbeitet in Paris.