Tue Greenfort, Medusa, Ausstellungsansicht, Secession 2007, Foto: Pez Hejduk

Tue Greenfort

Medusa

20. September – 18. November 2007

Wie definieren wir unsere Rolle in der Welt? Diese Frage stellt sich der dänische Künstler Tue Greenfort, der die Menschheit als marginalen Teil eines viel größeren Ganzen begreift und der die Frage des Fortschritts – sei dieser technischer, kultureller oder zwischenmenschlicher Natur – eng mit der Fähigkeit verknüpft, wie wir unsere Position in der Welt um- und neu zu denken vermögen. Greenforts Arbeiten spiegeln sein Interesse an ökologischen wie ökonomischen Fragen wider: Vor dem Hintergrund globaler Zusammenhänge fragt er nach unserem Umgang mit Umwelt- und Artenschutz sowie mit Ressourcen und Nachhaltigkeit in Hinblick auf die Verknappung bestimmter Rohstoffe und stellt diese Themen zum System der Kunst in Bezug.

Seine Projekte zeichnen sich durch eine interdisziplinäre Offenheit und eine „wissenschaftliche“ Arbeitsweise mit umfassenden Recherchen aus. Für die Ausstellung Medusa in der Secession, der ersten umfassenden Werkschau des Künstlers in Österreich, fokussiert Tue Greenfort auf die komplexen Zusammenhänge von Monokulturalisierung und deren Folgen wie der Verlust von Vielfalt und Lebensräumen – in der Natur ebenso wie im urbanen, öffentlichen Raum. Er nutzt dafür Räume im gesamten Haus, auch solche, die üblicherweise nicht für Ausstellungszwecke vorgesehen sind.

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True Greenfort, geboren 1973 in Holbæk (Dänemark), lebt und arbeitet in Berlin.