Thomas Locher, Homo Oeconomicus, Ausstellungsansicht, Secession 2013, Foto: Jorit Aust

Thomas Locher

Homo Oeconomicus

5. Juli – 1. September 2013

Der deutsche Künstler Thomas Locher, dessen Werk seit den späten 1980er Jahren als richtungweisend für die neokonzeptuelle Kunst gilt, untersucht in seinen Arbeiten das Regelwerk von Sprache und die Komplexität ihrer Funktionsweise. In seiner für die Secession konzipierten Ausstellung Homo Oeconomicus setzt er die bereits einige Jahre andauernde Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Sprache und Ökonomie und dem in diesen Systemen handelndem Subjekt fort. In zum größten Teil neuen Bildern, Objekten und Animationen verhandelt er Aspekte des Tausches, Strukturen des Kredits, Glaube und Glaubwürdigkeit sowie die Wirkung dieser Begriffe für die Konstituierung des Subjekts.

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Thomas Locher, geboren 1956 in Munderkingen (Deutschland), lebt und arbeitet in Berlin und Kopenhagen.