Tala Madani, Shit Moms (Disco Babies), 2019, Courtesy of the Artist und David Kordansky, Los Angeles

Tala Madani

Shit Moms

23. November 2019 – 9. Februar 2020

In den Medien Malerei und Animationsfilm behandelt die in Los Angeles lebende Künstlerin Tala Madani gesellschaftspolitische Fragen, beispielsweise Machtstrukturen, Gruppendynamiken und die Krise der Männlichkeit. Figuren, die einerseits niederträchtig und brutal, andererseits sexuell ungelenk und zugleich komisch sind, bevölkern bizarre in Pastellfarben gehaltene und mit locker-expressivem Pinselstrich gemalte Szenarien, auf die zuweilen ein Spotlicht fällt.

Madanis Filme betonen stärker das Erzählerische, das, wenngleich fragmentierter, auch ihren Gemälden innewohnt. „Der Trickfilm führt die BetrachterInnen von Punkt A zu Punkt B in der Narration und da die Bewegung sichtbar wird, kann die Animation ganz nützlich sein, um unterschiedliche Dinge zum Ausdruck zu bringen“ erläutert die Künstlerin.

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Tala Madani, geboren 1981 in Teheran, aufgewachsen in den USA, lebt in Los Angeles.