Stephan Dillemuth, The Hard Way to Enlightenment, Installationsansicht, Secession 2012, Foto: Oliver Ottenschläger

Stephan Dillemuth

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3. Mai – 17. Juni 2012

Stephan Dillemuth begreift seine Möglichkeiten als bildender Künstler vor dem Horizont einer sich verändernden modernen Öffentlichkeit. Zur Herstellung persönlicher und kollektiver Integrität sind ihm im Rahmen unserer Kontrollgesellschaften Formen der Selbstorganisation besonders wichtig. Kunst schafft für ihn mit den ihr innewohnenden Möglichkeiten von Reflexion, Analyse und Experiment zwar Schönheit, besitzt deswegen aber auch ein gesellschaftsveränderndes Potenzial.

Mitunter untersucht Dillemuth zur Überprüfung aktueller Fragestellungen historische Bewegungen und gesellschaftliche Umbruchsituationen. Die Recherchen zu Lebensreformbewegung, Räterepublik und alternativen Erneuerungsversuchen der 1970er stellt er jedoch stets mit experimentellen künstlerischen Mitteln auf die Probe. Ergebnisse dieser Experimente sind Installationen, Inszenierungen und kollaborative Arbeiten ebenso wie Videos, Vorträge und Publikationen.

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Stephan Dillemuth, geboren 1954 in Büdingen, Hessen, lebt in Bad Wiessee, Bayern.