Stan Douglas, Klatsassin, Ausstellungansicht, Secession 2006, Foto: Pez Hejduk

Stan Douglas

Klatsassin

24. November 2006 – 28. Januar 2007

Der kanadische Künstler Stan Douglas, dessen Werke seit Mitte der 1980er Jahren in renommierten internationalen Kunstinstitutionen wie auch auf der Documenta und der Biennale in Venedig zu sehen waren, ist für seine hochkomplexen und technisch perfekten Film- und Videoarbeiten bekannt, welche die Möglichkeiten des Mediums kontinuierlich erweitern, um nichtlineare Erzählformen und überraschende Zeitmodelle zu konstruieren. Die konzeptuelle und formale Präzision von Douglas Filmen ist auch für seine Fotografien charakteristisch.

Klatsassin, der Name eines Tchilcot’in Häuptlings, ist titelgebend für den neuesten Film von Stan Douglas, der in voller Länge erstmals in der Secession gezeigt wird. Angesiedelt im 19. Jahrhundert in den Wäldern des kanadischen Cariboo, setzt die Handlung unmittelbar nach den historischen Ereignissen um eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen Ureinwohnern und Einwanderern ein. Goldfunde lockten damals Personen unterschiedlichster Herkunft in die Region.

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Stan Douglas, geboren 1960 in Vancouver, lebt und arbeitet in Vancouver.