Azra Akšamija, Kunstmoschee, Secessionsgarten 2007, Installationsansicht, Foto: Pez Hejduk

Azra Akšamija, Baumüller / Hofmann, Tatzu Nishi

Secessionsgarten

21. Juli – 30. September 2007

Im Sommer präsentiert die Secession im Außenraum mit Projekten von Azra Akšamija, Patrick Baumüller / Severin Hofmann und Tatzu Nishi ein Programm, das verschiedene Öffentlichkeiten auf direkte Weise anspricht – auch solche, die üblicherweise nicht in einem Naheverhältnis zur (zeitgenössischen) Kunst stehen. Die Projekte setzen sich mit der symbolisch aufgeladenen Architektur des historischen Gebäudes auseinander, und öffnen die Secession zum städtischen Raum hin. Damit entsteht ein Raum für Kommunikation, der die ProtagonistInnen unterschiedlicher Lebenswelten in einen Dialog treten lässt: Der geschützte (und schützende) artifizielle Rahmen der Kunstinstitution verliert seine hermetische Abgeschlossenheit, die Repräsentation tritt zugunsten der Produktion in den Hintergrund. Die Prozesshaftigkeit der Projekte, im Gegensatz zum erprobten Status quo der Institution in der Tradition des White Cube, eröffnet die Möglichkeit, auch im etablierten kunstinstitutionellen Kontext Diskurse nicht nur aufzugreifen oder fortzusetzen, sondern tatsächlich neue Diskurse zu provozieren.

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Azra Akšamija, geboren 1976 in Sarajevo, lebt und arbeitet in Cambridge, USA.
Patrick Baumüller, geboren 1969 in Biel, Schweiz, lebt und arbeitet in Wien.
Severin Hofmann, geboren 1973 in Salzburg, lebt und arbeitet in Zürich.
Tatzu Nishi, geboren 1960 in Nagoya, Japan, lebt und arbeitet in Köln.