Rosalind Nashashibi, DEEP REDDER, Ausstellungsansicht, Secession 2019, Foto: Oliver Ottenschläger, Courtesy of the artist und GRIMM, Amsterdam | New York

Rosalind Nashashibi

DEEP REDDER

27. Juni – 1. September 2019

Die Auseinandersetzung mit Formen des Sorgetragens und des Zusammenlebens unter Berück­sich­tigung der jeweiligen politischen, sozialen und historischen Bedingtheiten ist ein konstantes Thema in Rosalind Nashashibis Werk. Das Private und das Politische treffen dabei aufeinander und verschränken sich, manchmal mit Betonung auf politischen Inhalten wie im Film Electrical Gaza, der ihr 2017 eine Nominierung für den prestigereichen Turner Prize einbrachte, manchmal mit stärkerer Fokussierung auf private Aspekte wie in dem als Auftragsarbeit für die documenta 14 entstandenen und vielbeachteten Film Vivian’s Garden (2017), einem Porträt vom Leben und der Mutter-Tochter-Beziehung der Künstlerinnen Elisabeth Wild und Vivian Suter, die zurückgezogen im Regenwald von Guatemala leben.

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Rosalind Nashashibi, geboren 1973 in Croydon (England), lebt und arbeitet in London.