Miklós Erhardt, Temporay Settings, Ausstellungsansicht, Secession 2008, Foto: Pez Hejduk

Miklós Erhardt

Temporary Settings

5. Juli – 7. September 2008

In seinen Arbeiten untersucht Miklós Erhardt künstlerische Handlungsmöglichkeiten in Bezug auf gesellschaftspolitische und ökonomische Themen. Mit interventionistischen und dokumentarischen Methoden schafft er dabei soziale Situationen, die zum Ausgangspunkt für weitere Beobachtungen werden. Oft entstehen seine Projekte in Zusammenarbeit mit anderen KünstlerInnen, allen voran mit Big Hope, einer Künstlergruppe die er 1998 mitgegründet hat (www.bighope.hu). In seinen partizipatorischen Projekten setzt er sich mit der individuellen Wahrnehmung der ökonomischen und politischen Realität spezifischer Gruppen auseinander sowie mit der fehlenden Repräsentation unterprivilegierter Menschen wie Obdachlose, MigrantInnen oder BewohnerInnen gettoisierter Stadtviertel. Die besondere Situation Ungarns als postsozialistisches Land, das sich seit 1989 in einer radikalen Umbruchphase befindet, wird dabei ebenso verhandelt, wie die Auswirkungen der Globalisierung auf den Arbeitsmarkt und auf verschiedene lokale Gemeinschaften.

mehr

Miklós Erhardt, geboren 1966 in Budapest, lebt und arbeitet in Budapest.