Michael Beutler, Ausstellungsansicht, Secession 2002, Foto: Matthias Herrmann

Michael Beutler

22. November 2002 – 26. Januar 2003

Die raumgreifenden Skulpturen von Michael Beutler entstehen zumeist direkt vor Ort in Reaktion auf die vorliegenden architektonischen Anordnungen. In einem experimentellen Prozess, der mehr auf die logische Abfolge von sich bedingenden Entscheidungen als auf eine vorkonzipierte Planung setzt, entwickelt Beutler aus herkömmlichen Bausubstanzen – wie Holz, Gips oder Glas – Strukturen und Formen, die Standardisierungen hinterfragen. Seine Methoden reichen von do-it-yourself Strategien über die Erstellung von (spielerischen) Handlungsregeln bis zur Fabrikation von Maschinen, die zu Verformungen beitragen. Im Zentrum steht immer wieder das Interesse, die Eigenschaften unterschiedlicher Herstellungsprozesse und Materialstrukturen zu konzeptualisieren, so dass vor die materiell-funktionale Besetzung der Materialien und Interventionen eine inhaltliche tritt.

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Michael Beutler, geboren 1976 in Oldenburg, lebt und arbeitet in Frankfurt.