Klara Lidén
Klara Lidén, Grounding, 2018, Installationsansicht Secession 2019, Foto: Oliver Ottenschläger

Klara Lidén

Auf jeden Fall

1. Februar – 31. März 2019

Klara Lidén arbeitet mit dem urbanen Raum – die Großstadt samt deren Infrastruktur und gesellschaftlichem Gefüge – und ihrer eigenen, physischen Präsenz, wenn sie im städtischen Umfeld in Aktion tritt. Sowohl für ihre skulpturalen Objekte und Installationen als auch für ihre spontanen performativen Interventionen greift die Künstlerin auf die Vielzahl unterschiedlicher Materialien des urbanen Inventars zurück: Mistkübel, Bankomaten, Schilder, Bauzäune, und Plakatwände. Die städtische Umgebung und der eigene Körper sind nicht nur unmittelbar und stets verfügbar, sie stellen auch ökonomische Ressourcen dar. Lidén thematisiert die Allgegenwart von normativen Regeln und Konventionen in unserer Gesellschaft. Ihre Arbeiten handeln jedoch stets von der Befreiung und dem Überwinden der bedrückenden Einschränkungen, indem sie ebenso subtil wie entschieden Möglichkeiten von der Norm abzuweichen aufzeigen.

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Klara Lidén, geboren 1979 in Stockholm, lebt in Berlin.