Kirsten Pieroth, Die Farbe der Meere, 2002, Postkarten aus Berlin, 2001/2002, Installationsansicht, Secession 2005, Foto: Matthias Herrmann

Kirsten Pieroth

5. Mai – 26. Juni 2005

Kirsten Pieroth bedient sich alltäglicher Gegenstände, Situationen oder Abläufe, löst diese aus ihrer ursprünglichen Umgebung heraus und setzt sie in andere Zusammenhänge. Dieser Transfer führt zu einer Irritation in der Deutung der Wahrnehmung: die einzelnen Dinge, die wir in der Regel aufgrund ihrer Form, Funktion oder ihres Gebrauchs identifizieren, bieten uns nicht mehr die ihnen zugesprochene, die gewohnte, Perspektive an, sondern multiplizierte Lesarten, ihnen fremde Verweissysteme und widersinnige Sinnverknüpfungen.

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Kirsten Pieroth, geboren 1970 in Offenbach/Main, lebt und arbeitet in Berlin.