Joke Robaard, Stand-In Session 3, 2003

Joke Robaard

Stand-In

28. November 2003 – 1. Februar 2004

Joke Robaard verhandelt in ihren Fotografien, Foldern und Videos die Begriffe von Präsentation und Repräsentation, deren Abgrenzung voneinander als auch ihre Auflösung ineinander. In verschiedenen Zusammenhängen untersucht sie, wie sich Gruppen und sukzessive Netzwerke bilden. Dabei werden die den Personen von einer Institution ursprünglich zugeteilten Regeln und Rollen aufgehoben. Die Posen, die Robaard den Repräsentanten in ihren Fotografien zuweist, lenken vielmehr den Blick auf den Zusammenhang von Erscheinung und der Vertretung von Ideen und Ideologien. Darüber hinaus fließen immer wieder kunsthistorische Referenzen auf Bildgenres – wie das Gruppenportrait – ein.

Für die Secession hat Joke Robaard ein neues Projekt, Stand-In, entwickelt, das unter Verwendung verschiedener Medien – Fotografie, Video und einem Folder – das gewachsene Netzwerk der KünstlerInnenvereinigung und ihres Ausstellungshauses abbildet.

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Joke Robaard, geboren 1953, lebt und arbeitet in Amsterdam.