Ines Doujak, Vater Arsch, Ausstellungsansicht Secession 2002, Foto: Matthias Herrmann

Ines Doujak

Vater Arsch

5. Juli – 1. September 2002

In ihren Fotografien und Installationen inszeniert Ines Doujak Räume, die es ermöglichen, die Setzung von Normen zu untersuchen und als strukturelles und konstituierendes Element von Gesellschaft wachzurufen. In ihrer ersten Einzel-Ausstellung fokussiert die Künstlerin die Themen Heterosexismus und Heteronormativität, die nicht nur Subjektivität und Begehren, sondern auch Sprache, Wissen und Kultur, Familie, Staat und Ökonomie organisieren.

Die Annäherung erfolgt über die Sprache des Visuellen als dominante Kraft der Festschreibung und intendiert eine Diskussion von Normativität anhand der Norm und nicht der Abweichung. Ines Doujak zeigt in ihrem Projekt für die Secession, dass es möglich ist, Unterschiede als nicht-hierarchische Verhältnisse zu behandeln und gleichzeitig soziale Macht- und Gewaltstrukturen sichtbar zu machen.

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Ines Doujak, geboren 1959, lebt und arbeitet in Wien.