I (Ich) / Performative Ontology, Ausstellungsansicht, Secession 2006, Foto: Alexander Koller

I (Ich) / Performative Ontology

Bas Jan Ader, Fikret Atay, Johanna Billing, Pavel Braila, Lolou Chérinet, Martin Creed, Alan Currall, Omer Fast, Stano Filko, Lise Harlev, Saskia Holmkvist, Jiří Kovanda, Ján Mančuška, Fiorenza Menini, Yan Pei-Ming, Ivan Moudov, Roman Ondák, Boris Ondreička, Jiří Skála, Barbara Visser, Silvie Vondřejcová, Lawrence Weiner, Ella Ziegler

Kuratiert von Vít Havránek

22. September – 12. November 2006

I (Ich) / Performative Ontology ist der dritte Teil oder „Akt“ einer Ausstellungsreihe, die in Bratislava (I – narrow focus, tranzit), Prag (I – Ja, Futura Gallery) und Wien, mit einer jeweils leicht veränderten Zusammenstellung von KünstlerInnen stattfindet. Ihr Kern jedoch oder ihre thematische Sphäre bleibt bei den unterschiedlichen Inszenierungen gleich.

Der Begriff Ontologie wird in der Philosophie in Zusammenhang mit Konzeptualisierung definiert. „Konzeptualisierung ist eine abstrakte, vereinfachte Sicht der Welt, die wir aus verschiedenen Gründen abzubilden wünschen. (…) Eine Ontologie ist die explizite Spezifikation einer Konzeptualisierung. Der Ausdruck ist der Philosophie entlehnt, wo er eine systematische Aufzeichnung des Seins bezeichnet.“ (T.R.Gruber, A Translation Approach to Portable Ontology Specifications, 1993)

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