Henrik Olesen, Ausstellungsansicht, Secession 2004, Foto: Matthias Hermann

Henrik Olesen

19. Februar – 18. April 2004

In seinen Arbeiten befragt Henrik Olesen alltägliche Konventionen nach ihren geschlechterpolitischen Effekten. Ausgangspunkt sind sowohl aktuelle als auch historische Materialien: visuelle und textuelle Repräsentationen aus den Bereichen der Architektur- und Industrialisierungsgeschichte, des Justizvollzugs und der Rechtssprechung, der geografischen und demografischen Verteilung von Kapital, den Naturwissenschaften oder der Kunstgeschichte selbst. Durch Appropriation, Manipulation oder kontextuelle Verschiebungen thematisiert Olesen die Stigmatisierung, Kriminalisierung und Verdrängung von Homosexualität.

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Henrik Olesen, geboren 1967 in Esbjerg (Dänemark), lebt und arbeitet in Berlin.