Hannes Böck, Fünf Skulpturen..., 2013, Filmstill

Hannes Böck

Fünf Skulpturen aus den ägyptischen Heiligtümern im Museo del Sannio, Benevento: n. 252 Hockender Pavian, Diorit; n. 253 Falke, Amphibolit; n. 255 Falke, Gabbro; n. 256 Hockender Pavian, Diorit; n. 280 Apis-Stier, Diorit

19. September – 10. November 2013

Filmästhetische, bildwissenschaftliche und geschichtskritische Diskurse stellen zentrale Referenzpunkte für die Filme und Fotoserien des in Wien lebenden Künstlers Hannes Böck dar. Für seine Einzelausstellung im Grafischen Kabinett hat er einen neuen 16-mm-Film produziert, der sich mit dem komplexen Verhältnis von Archäologie, Kunstgeschichte, Fotografie und den dazugehörigen Bildsprachen auseinandersetzt. Die in kulturwissenschaftlichen und postkolonialen Debatten problematisierten Ein- und Ausschlussmechanismen absoluter Geschichtsschreibung fließen dabei ebenso in seine Arbeit ein wie medienreflexive Betrachtungen zu Film, Fotografie und Bildproduktion.

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Hannes Böck, geboren 1974 in Wien, lebt und arbeitet in Wien.