Gerard Byrne
Gerard Byrne und Sven Anderson, A Visibility Matrix, 2018, Installationsansicht Douglas Hyde Gallery, Dublin, Foto: Louis Haugh

Gerard Byrne

Upon all the living and the dead

1. Februar – 31. März 2019

Gerard Byrnes komplexe Videoinstallationen und Fotoserien bringen manchmal unwahrscheinliche Gleichzeitigkeiten zur Anschauung. Indem er Museum mit Naturfotografie oder kommerzielle Radiosendungen mit Minimalismus verknüpft, wirft Byrne Fragen dazu auf, wie unsere Gegenwart erst durch die Konstruktion ihres Abbilds hervorgebracht wird. Er verwendet Fotografie und Video nicht als durchlässige künstlerische Medien, sondern vielmehr als vorgeprägte kommerzielle Darstellungsformate mit eigener Ästhetik und schon immer umfasst seine Arbeit die Überschneidungen zwischen Fernsehstudio und Galerie. In seinem Denken gehören Kunst und Medienindustrie immer schon zusammen.  In diesem Sinn unterhält seine Arbeit offene Fragen dazu, wie Kunst uns dienen könnte, als störrisches Artefakt von Geschichten, die sich unterscheiden.

mehr

Gerard Byrne, geboren 1969 in Dublin, lebt und arbeitet in Dublin.