Gerard Byrne
Gerard Byrne und Sven Anderson, A Visibility Matrix, 2018, Ausstellungsansicht Secession 2019, Foto: Iris Ranzinger

Gerard Byrne

Upon all the living and the dead.

1. Februar – 31. März 2019

Gerard Byrne arbeitet mit Video, Film, Fotografie und Performance, um grundsätzliche Fragen zu Bildern und ihrem vielfältigen Verhältnis zur Zeit zu untersuchen. Seine Ausstellungen spielen mit Displayformaten und reflektieren auf die sich verändernden technischen und strukturellen Grundlagen seiner Arbeiten und ihrer Präsentation. Upon all the living and the dead versammelt zum ersten Mal Byrnes Werke der letzten Jahre. Es entspinnt sich ein Dialog zwischen der proto-cineastischen Momentaufnahme von Jielemeguvvie guvvie sjisjnjeli (2016), der unklaren Zeitlichkeit von In Our Time (2017) und A Visibility Matrix (2018), einer gemeinsam mit dem Künstler Sven Anderson geschaffenen neuen Arbeit, die heutige Bedingungen von Sichtbarkeit ins Bild setzt und dafür auf Strategien aus der frühen Medienkunst und Kybernetik zurückgreift. So werden zugrundliegende Muster und wiederkehrende Interessen erkennbar.

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Gerard Byrne, geboren 1969 in Dublin, lebt und arbeitet in Dublin.