Fiona Connor

#8, Closed for Installation, Sequence of Events

27. Juni – 1. September 2019

Die neuseeländische Künstlerin Fiona Connor reproduziert in ihren skulpturalen Installationen Gegen­stände und Strukturen des Alltagslebens. Durch ihre Nachbildungen von Anschlagtafeln, Trinkbrunnen, Möbeln oder Türen macht sie nicht nur auf diese oft übersehenen Dinge und ihre Formen aufmerksam, sondern zeichnet auch Geschichten und Mikroökonomien von Gemeinschaften nach. Viele ihrer Arbeiten entstehen in Reaktion auf die Infrastruktur der Orte und Umgebungen, an denen sie ausgestellt werden, und legen dadurch die Mechanismen offen, die unsere Interaktionen mit Kunst beeinflussen können. Aus den Skulpturen spricht die große Neugier, mit der die Künstlerin untersucht, wie Dinge gemacht werden. Sie spielen mit der Ambivalenz zwischen Handarbeit und industrieller Produktion und den Grenzen eines Kunstobjekts.

Für ihre Ausstellung in der Secession, #8, Closed for Installation, Sequence of Events, hat Connor einen Werkkomplex von 23 Bronzeobjekten entwickelt. Dargestellt ist das Werkzeug, das für gewöhnlich beim Aufbau einer Ausstellung zum Einsatz kommt, wie Maßband, Lineal, Bleistift, Montagewagen usw. Die Skulpturen verhandeln die Prinzipien von Arbeit und Instandhaltung, indem sie Werkzeuge reproduzieren, die auf der ganzen Welt ähnlich aussehen, aber zum Zeitpunkt der Ausstellungseröffnung normalerweise aus dem Blickfeld verschwunden sind.

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Fiona Connor, geboren 1981 in Auckland, lebt und arbeitet in Los Angeles.