Fernanda Gomes, ohne Titel, 2019, Ausstellungsansicht Secession 2019, Foto: Peter Mochi, Courtesy Galeria Luisa Strina, São Paulo

Fernanda Gomes

12. April – 16. Juni 2019

Seit den 1980er-Jahren kreiert Fernanda Gomes mit profanen, günstigen Materialien Objekte und Bricolagen (stets ohne Titel), die formal an die Arte Povera, den Minimalismus und Brasilianischen Konstruktivismus anknüpfen. In ihren Ausstellungen sind oft eine Fülle an Objekten über Boden und Wände verteilt, räumlich zusammengefasst oder rhythmisch organisiert. Übrig Gelassenes, Vergessenes, Unbeachtetes ebenso wie Weggeworfenes oder Alltagsgegenstände werden in situ arrangiert, zu fragil-prekären Strukturen zusammengestellt oder gebündelt und geschnürt, um kompaktere Gebilde zu erzeugen. Die einzig verwendete Farbe ist weiß, von der Künstlerin als „empfängliche Farbe“ geschätzt, da es sogar subtile Veränderungen der Lichtfarbe und -intensität sichtbar werden lässt.

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Fernanda Gomes, geboren 1960 in Rio de Janeiro, lebt und arbeitet in Rio de Janeiro.