Fate of Alien Modes, Jack Goldstein, Metro-Goldwyn-Mayer, 1975, Installationsansicht, Secession 2003, Foto: Matthias Herrmann

Fate of Alien Modes

Chantal Akerman, Judith Barry, Thomas Bayrle, Noël Burch, Shirley Clarke, Ingemo Engström, Harun Farocki, Morgan Fisher, Penelope Georgiou, Jack Goldstein, Angela Hareiter, Derek Jarman, Isaac Julien, Rainer Kirberg, Malcolm LeGrice, Mark Lewis, Babette Mangolte, Mark Nash, Nagisa Oshima, Ulrike Ottinger, Karl Sierek, Jean-Marie Straub / Danièle Huillet, Elisabeth Subrin, Michael Snow, Nomeda & Gediminas Urbonas, Oscar Zarate

Kuratiert von Constanze Ruhm

10. Mai – 22. Juni 2003

Die Ausstellung Fate of Alien Modes beschreibt ein Terrain, das am Schnittpunkt künstlerischer und filmischer Modelle und Diskurse entsteht. Kino und Kunst bringen jeweils verschiedene Produktions- und Repräsentationsformen hervor, die das Projekt in den Vordergrund rückt, um deren innewohnende Mechanismen sichtbar zu machen. Das kuratorische Konzept fasst den kinematografischen Apparat als eine Ökonomie auf, in der sich unterschiedliche Produktionsmodi entfalten, und eröffnet so eine andere Perspektive auf Kunstproduktion. Die Verschiebung der Aufmerksamkeit von einer Ausstellung „über Kino“ zu dessen Ökonomien beabsichtigt, die Strukturen, Wechselbeziehungen und Themen zu beleuchten, die zwischen Kino und anderen Formen zeitgenössischer Kultur wirksam werden. Diese Themen werden entlang des Bezugssystems von Kunstinstitutionen entwickelt, indem zeitgenössische künstlerische und kuratorische Praxen reflektiert werden.

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