Die Fünfte Säule, Ausstellungsansicht, Secession 2011, Foto: Wolfgang Thaler

Die fünfte Säule

Luz Broto, Peter Downsbrough, Dora Garcia, Guillaume Leblon, Joëlle Tuerlinckx, Cerith Wyn Evan, Heimo Zobernig sowie Adolf Krischanitz, Moritz Küng, Ferdinand Schmatz, Margherita Spiluttini

Kuratiert von Moritz Küng

9. September – 20. November 2011

An der Gruppenausstellung Die fünfte Säule beteiligen sich sieben internationale KünstlerInnen dreier Generationen, darunter Cerith Wyn Evans, der den Eisernen Vorhang der Wiener Staatsoper für die Saison 2011/12 gestaltet, die spanische Künstlerin Dora Garcia, deren Pavillon „The Inadequate“ auf der diesjährigen Biennale in Venedig widersprüchliche Meinungen hervorruft und Peter Downsbrough, amerikanischer Konzeptkünstler der ersten Generation, dessen Werk erst seit Kurzem die nötige Beachtung findet.

Mit dem bewusst enigmatischen Titel Die fünfte Säule bezieht sich der Kurator Moritz Küng auf die Gesamtrenovierung der Secession im Jahre 1985/86 – konkreter: auf die vom Architekten Adolf Krischanitz entworfenen vier zentralen Säulen des Hauptraums. Diese wurden damals in Chromstahlblech und Messing verkleidet. Die eigensinnige Präsenz dieses missverständlichen Otto Wagner-Zitats wurde aber bereits nach drei Jahren anlässlich der Ausstellung Das Spiel des Unsagbaren. Ludwig Wittgenstein (sic) verkleidet und dadurch neutralisiert. Seit 1991 blieben die vier Säulen weiß überstrichen, ihre prägnante Wirkung im Verborgenen.

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Luz Broto, geboren 1982, lebt in Barcelona.
Peter Downsbrough, geboren 1940, lebt in Brüssel.
Dora García, geboren 1965, lebt in Barcelona.
Guillaume Leblon, geboren 1971, lebt in Paris.
Joëlle Tuerlinckx, geboren 1958, lebt in Brüssel.
Cerith Wyn Evans, geboren 1958, lebt in London.
Heimo Zobernig, geboren 1958, lebt in Wien.