Das Experiment 5, Foto: Meike Schmidt-Gleim

Das Experiment 5

Maria Hahnenkamp, Meike Schmidt-Gleim, Dagmar Trampisch – I will always

Kuratiert von Hemma Schmutz

5. Juli – 26. August 2001

Since the fascination in looking is founded on separation from what is seen, the field of vision is also, and most appropriately, the field of desire. (Mary Kelly in Desiring Images / Imaging Desires)

Im oben genannten Text skizziert Mary Kelly verschiedene Möglichkeiten aus dem weiblichen Dilemma, gleichzeitig das Objekt und das Subjekt des Begehrens zu sein, auszusteigen: Das Androgyne, die bewusste Annahme der patriarchalen Fassade oder eine Art Ikonoklasmus, bei dem Bilder im allgemeinen ausgeklammert werden und somit Bedeutung durch Abwesenheit konstruiert wird. Die ausgewählten Künstlerinnen arbeiten in unterschiedlicher Weise mit diesen Strategien und besetzten somit Positionen, die zwischen dichotomen Abgrenzungen liegen.

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Maria Hahnenkamp, geboren 1959, lebt und arbeitet in Wien.
Meike Schmidt-Gleim, geboren 1972, lebt und arbeitet in Wien.
Dagmar Trampisch, geboren 1973, lebt und arbeitet in Wien.