Christopher Wool, Ausstellungsansicht, Secession 2001, Foto: Matthias Herrmann

Christopher Wool

13. September – 11. November 2001

Der amerikanische Künstler Christopher Wool setzt in der Secession die Präsentation von Arbeiten fort, welche die Grenzen des Genres Malerei bzw. die Malerei innerhalb des Prozesses der Malerei hinterfragen. Wesentlich ist Wools Arbeiten eine kontinuierliche Auflösung und Rematerialisierung der Komposition. Sie sind eine ständige Analyse von Form, Linie, Farbe, Rahmen, Anordnung und Repräsentation. Die Bedeutung seiner Arbeiten liegt in den Aufhebungen und Entwertungen, die seine Bilder bestimmen. Die Bilder demonstrieren statt einer „konkreten“ Aussage den Prozess physischer oder intellektueller Arbeit im Akt des Kunstschaffens und verkörpern ein ständiges Bewusstsein für den Entstehungsprozess des Werkes an sich.

mehr

Christopher Wool, geboren 1955 in Chicago, lebt und arbeitet in New York.