Axel Stockburger, Ausstellungsansicht, Secession 2001, Foto: Pez Hejduk

Axel Stockburger

7. März – 22. April 2001

Seit vor etwa fünf Jahren zum ersten Mal www-Adressen in der österreichischen Plakat- und Anzeigenwerbung auftauchten, sind Computer und Internet nahezu synonym und beide selbstverständlicher Bestandteil der Kultur des Alltags geworden. Die Wahrnehmungsweisen der gesellschaftlichen Kollektive sind dabei grundlegenden Veränderungen unterzogen worden – Veränderungen, auf die Axel Stockburger mit seiner Ausstellung in der Secession referiert. Ohne einem vornehmen Konservatismus zu verfallen, der mit jedem neuen Medium um die christlich-abendländische Kultur fürchtet, interessieren ihn die Kehrseiten des Hypes einer Virtualität, deren Parallelwelten immer erfolgreicher mit der konkreten Realität konkurrieren und verschmelzen.

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Axel Stockburger, geboren 1974, lebt und arbeitet in London.