Alfons Egger, Ausstellungsansicht, Secession 2011, Foto: Jorit Aust

Alfons Egger

25. Februar – 15. Mai 2011

Zeichnungen zwischen konkreter Poesie und dadaistischer Endgrenzung, auf Gemeinschaftlichkeit angelegte Arrangements, suggestive Traumbilder und fiktive Charaktere: Alfons Eggers Schaffen zeichnet sich durch inhaltliche Komplexität und mediale Dichte aus. In Zeiten, in denen das Potenzial der Bühne in den Räumen der bildenden Kunst wieder mehr ausgeschöpft wird, wartet diese frühe Position geradezu darauf, sich neu zu artikulieren. Der Künstler arbeitet seit den frühen 1970er-Jahren mit Alltagsfragmenten und verwebt sie mit Versatzstücken seiner eigenen Biografie zu einem Referenzsystem, das die BetrachterInnen immer wieder neu herausfordert – die Offenheit seines Werks trägt ihren Teil dazu bei.

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Alfons Egger, geboren 1952 in Haiming in Tirol, lebt und arbeitet in Wien.