Albert Oehlen, Ausstellungsansicht, Secession 2004, Foto: Matthias Herrmann

Albert Oehlen

26. November 2004 – 30. Januar 2005

Albert Oehlen hat das Medium Malerei über dessen Hype in den späten 1970er und 1980er-Jahren hinaus in einem internationalen Kontext neu definiert. Sein Anliegen ist nicht die Verteidigung und Fortführung eines traditionellen Bereichs; vielmehr geht es ihm darum, das Tafelbild gegenüber den neuen Medien und auch gegenüber seiner eigenen Geschichte immer wieder zu hinterfragen. Mit Witz, inszeniertem Desinteresse an der Form der Darstellung und überraschenden Bedeutungsverschiebungen kommentiert er die Wertvorstellungen und Ideologien innerhalb der Kunst und die Rolle des klassischen Bildbegriffs. Seine Arbeiten nutzen dabei zu gleichen Teilen figurative und abstrakte Elemente.

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Albert Oehlen lebt und arbeitet in der Schweiz und Spanien.