17. November 2015

Vija Celmins im Gespräch mit Robert Storr

Ausstellungsgespräch

Eine Veranstaltung der Freunde der Secession

Vija Celmins ist seit den 1970er-Jahren für ihre eingängigen Sujets – Meere, Wüsten, Nachthimmel und Spinnennetze –, die sie in diversen Medien umsetzt, bekannt. In der Secession zeigt die Künstlerin über 70 Arbeiten aus ihrem druckgrafischen Oeuvre. Die von Vija Celmins selbst zusammengestellte Retrospektive umfasst fünf Jahrzehnte ihres Schaffens: von Radierungen aus ihrer Studienzeit in den frühen 1960er-Jahren hin zu einer Reihe neuer, bislang nicht gezeigter Editionen.

Robert Storr ist Professor für Malerei und Druckgrafik sowie Dekan der School of Art an der Universität von Yale. Von 1990 bis 2002 war Storr Kurator, später auch Senior Curator der Abteilung für Malerei und Skulptur am Museum of Modern Art, New York, wo er u.a. Einzelausstellungen von Chuck Close, Elizabeth Murray, Gerhard Richter, Max Beckmann, Tony Smith und Robert Ryman organisierte. 2007 leitete er die Venedig Biennale. Robert Storr ist seit 1981 Redakteur von Art in America und publiziert darüber hinaus regelmäßig in Artforum, Parkett, Art Press (Paris), Frieze (London) und Corriere della Serra (Mailand).