7. November 2019

Tillman Kaiser im Gespräch mit Bob Nickas

Ausstellungsgespräch

Gespräch auf Englisch.
Eine Veranstaltung der Freunde der Secession

 

Tillman Kaiser präsentiert in seiner Ausstellung Im Dom im Hauptraum der Secession Skulpturen und großformatige neue Bilder, in denen er Fotografie, Malerei und Grafik kombiniert. Sowohl mit der selbstgebauten Camera Obscura aufgenommene Fotografien als auch kameralos erzeugte Cyanotypien und Fotogramme stellen die Grundlage für die weiterfolgende malerische Bearbeitung dar. Faltungen und geometrische Formen sowie die Verwendung gefundener Materialien und Objekte sind charakteristisch für Kaisers Skulpturen. In der Apsis des Hauptraums hat Tillman Kaiser eine großformatige temporäre Wandzeichnung realisiert.

Ausstellungen (Auswahl): 2018 Galerie Layr, Rom; 2017 Austrian Cultural Forum, New York; 21er Haus, Wien; 2016 Villa Borghese, Rom; 2015 Mitchell Algus Gallery, New York.

Tillman Kaiser studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Er lebt und arbeitet in Wien.

 

Bob Nickas lebt als Autor und Kurator in New York. Seit 1984 hat er weltweit mehr als 80 Ausstellungen konzipiert und organisiert. Er war von 2003-2006 Curatorial Advisor am MoMA/PS1, 2003 im Team der Biennale de Lyon und 1993 der Aperto, Biennale von Venedig. Nickas ist Gründungsredakteur des Index Magazine.

Zu seinen Büchern zählen: Painting Abstraction: New Elements In Abstract Painting (Phaidon Press) sowie vier Sammlungen von Artikeln, Rezensionen und Interviews: Theft Is Vision, Live Free or Die, The Dept. of Corrections und Komplaint Dept. Vor kurzem hat er Essays zu Vija Celmins (Matthew Marks) und Brand New: Art & Commodity in the 1980s (Hirschhorn Museum) verfasst. Seine Kritiken werden in zahlreichen internationalen Kunstzeitschriften wie Spike, Artforum, Frieze und Art in America veröffentlicht.