27. März 2019

Gerard Byrne im Gespräch mit Willem de Rooij

Ausstellungsgespräch

Gerard Byrne (* 1969 in Dublin) ist ein bildender Künstler, der sich mit Fotografie, Video und Live-Kunst beschäftigt.
Seine Arbeiten wurden zuletzt in Einzelausstellungen im Moderna Museet, Stockholm (2018); ACCA, Melbourne (2017); Kunstmuseum St. Gallen (2015); und FRAC Pays de la Loire, Frankreich (2014) gezeigt. Er nahm an Skulptur Projekte Münster 2017, der dOCUMENTA (13) in Kassel und der 52. und der 54. Internationale Kunstausstellung, la Biennale di Venezia (2007 und 2011) teil.
Gerard Byrne war Professor für Zeitbasierte Medien an der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen (2007–2016) und ist derzeit Interim-Professor für Film an der Städelschule in Frankfurt (2018–19).

Willem de Rooij (*1969 in Beverwijk/Niederlande) lebt und arbeitet in Berlin. Er untersucht die Produktion, Kontextualisierung und Interpretation von Bildern. Seine vielfältige Praxis umfasst Fotografie, Film, Video, Skulptur, Tonaufnahmen und Texte. Appropriierte Materialien wie etwa gefundene Bilder, Objekte, die er kunsthistorischen oder ethnografischen Sammlungen entnimmt, oder Arbeiten anderer Künstlerinnen und Künstler spielen eine bedeutende Rolle. De Rooijs Arbeiten nehmen die Form von Installationen oder vorübergehenden Anordnungen an, die die physischen und kontextuellen Eigenschaften des Raums reflektieren, den sie besetzen.
Zu den jüngsten Einzelausstellungen zählen „Whiteout”, KW Berlin (2017), „Entitled”, MMK2, Frankfurt/Main (2016), „Character is Fate”, Witte de With, Rotterdam (2015) und „Intolerance”, Neue Nationalgalerie, Berlin (2010).
Seit 2006 ist er Professor an der Städelschule in Frankfurt am Main und seit 2016 unterrichtet er an der Rijksakademie in Amsterdam.

 

Eine Veranstaltung der Freunde der Secession.
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