5. Juli 2017

Alex Da Corte im Gespräch mit Kim Nguyen

Ausstellungsgespräch

In englischer Sprache

Eine Veranstaltung der Freunde der Secession

Alex da Corte (geb. 1980 in Camden, N. J.) arbeitet mit Dingen und Materialien, die er von ihrer ursprünglichen Funktion befreit, um sie mit neuem symbolischem wie formalem Potenzial aufzuladen. Im Umgang mit ihnen versucht Da Corte, so wenig Fingerabdrücke wie möglich zu hinterlassen, um die ihnen eingeschriebenen vergangenen Berührungen zu orten und offenzulegen, die eigenen Geschichten der Objekte. Es entstehen großangelegte Installationen, die oft Wandarbeiten, Bodenelemente, Skulpturen, Licht, Farben und Gerüche sowie Werke anderer KünstlerInnen umfassen.
Einzelausstellungen des Künstlers waren zuletzt bei Luxembourg & Dayan (New York), im ICA Philadelphia und im White Cube (London) zu sehen. Ausgewählte Gruppenausstellungen: Louisiana Museum of Modern Art (Dänemark), MoMA (New York) und Hammer Museum (Los Angeles).
Da Corte lebt und arbeitet in Philadelphia.

Kim Nguyen ist Kuratorin und Programmleiterin am Wattis Institute (San Francisco). Zuvor war Nguyen Leiterin und Kuratorin von Artspeak, einer traditionsreichen KünstlerInnenvereinigung in Vancouver (Kanada). Von 2011 bis 2016 präsentierte sie dort Ausstellungen und Publikationen mit KünstlerInnen wie Valérie Blass, Yuji Agematsu, Abigail DeVille, Aaron Flint Jamison, Danh Vo und Alex Da Corte. Zahlreiche Aufsätze erschienen in Ausstellungskatalogen und Zeitschriften. Nguyen erhielt 2015 den Hnatyshyn Foundation Award für junge Kuratoren zeitgenössischer kanadischer Kunst und 2016 den Joan Lowndes Award des Canada Council for the Arts für herausragende Beiträge zur kritischen und kuratorischen Literatur.

Nguyen lebt und arbeitet in San Francisco.