Bildprogramm und Symbolik

„Der Beethovenfries wird zusammenfassend von drei wesentlichen Neuerungen geprägt: von der monumentalen, flächenhaften Isolierung der menschlichen Gestalt, von der inhaltsbetonenden Funktion der Linie sowie von der dominierenden Rolle der Ornamentik. Die Teilnahme am „Experiment Beethoven“ bildete für Klimt den Auftakt zu den Hauptwerken seiner „Goldenen Periode“. Heute gilt die monumentale Allegorie als Schlüsselwerk in der Entwicklung des Künstlers.“
(Marian Bisanz-Prakken, Der Beethovenfries von Gustav Klimt und die Wiener Secession. In: Gustav Klimt – Beethovenfries, Secession 2002)

Das Thema des Frieses bezieht sich auf Richard Wagners Interpretation der IX. Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Die drei bemalten Wände bilden – beginnend an der linken Seitenwand – eine zusammenhängende Erzählung, die die Sehnsucht der Menschen nach dem Glück darstellt.

Erste lange Seitenwand

Gustav Klimt, Beethovenfries: Genien, wohlgerüsteter Starker und leidende Menschheit

Gustav Klimt, Beethovenfries: Genien, wohlgerüsteter Starker und leidende Menschheit

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Schmalwand

Gustav Klimt, Beethovenfries: Die Feindlichen Gewalten

Gustav Klimt, Beethovenfries: Die feindlichen Gewalten

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Zweite lange Seitenwand

Gustav Klimt, Beethovenfries: Chor der Paradiesengel und Umarmung

Gustav Klimt, Beethovenfries: Chor der Paradiesengel und Umarmung

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