Ron Nagle, _Grill Talk_, 2011, © Ron Nagle, courtesy Matthew Marks Gallery

Ausstellungsprogramm 2019

Das Ausstellungsjahr 2019 beginnt mit einer umfassenden Einzelpräsentation des irischen Videokünstlers Gerard Byrne (*1969 in Dublin), der im Hauptraum der Secession eine neue Videoinstallation präsentieren wird. Daneben bespielt die schwedische Künstlerin Klara Lidén (*1979 in Stockholm), die für ihre performative Interventionen bekannt ist, die Galerie der Secession. Heidrun Holzfeind (*1972 in Lienz) beschäftigt sich in ihrer Ausstellung mit Experimentalmusikern und modernistischer Architektur in Japan.

Im Frühjahr wird der Maler Peter Doig (*1959 in Edinburgh) einen neuen Werkzyklus seiner figurativen Malereien ausstellen. Die brasilianische Künstlerin Fernanda Gomes (*1960 in Rio de Janeiro) zeigt ortsspezifische Installationen oftmals aufgefundenen Objekte. Die US-Künstlerin Martine Syms (*1988 in LA), die sich mit Fragen der Identität auseinandersetzt und die Repräsentation afro-amerikanischer Menschen untersucht, wird eine neue Arbeit präsentieren.

Nora Schultz (* 1975 in Frankfurt am Main) entwirft für die Sommerausstellung im Hauptraum eine neue, raumgreifende Installation. Die Künstlerin Rosalind Nashashibi (*1973 in Croydon/UK) zeigt in der Galerie der Secession ein sich über einen längeren Zeitraum entwickelndes Filmprojekt, das von der Künstlerin zusammen mit der Secession, dem Witte de With (Rotterdam), der Foksal Gallery Foundation (Warschau) und dem Edinburgh Art Festival 2019 ko-produziert wird. Die skulpturalen Installationen der neuseeländischen Künstlerin Fiona Connor (*1981 in Auckland) setzen sich mit Elementen aus dem Alltag auseinander.

In seiner Ausstellung im Hauptraum der Secession zeigt Tillman Kaiser (*1972 in Graz) neue Arbeiten mit der Camera obscura und eine ortsbezogene Wandinstallation. Die frühere Modedesignerin Alexandra Bircken (* 1967 in Köln) beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit dem Körper und seinen verschiedenen Hüllen, die als Haut und als Bekleidung seinen Bezug zur Welt definieren. Der thailändische Künstler und Filmemacher Korakrit Arunanondchai (* 1986 in Bangkok) richtet in einem einzigen umfangreichen Werkkomplex das Augenmerk auf die Idee eines „lebenden Archivs“.

Das Ausstellungsjahr beschließt eine Präsentation von Tala Madani (* 1981 in Teheran), die sich in ihrer Malerei und ihren Animationsfilmen mit Machtstrukturen, Gruppendynamiken und der Krise der Männlichkeit auseinandersetzt. Ron Nagle (* 1939 in San Francisco) ist für kleine Objekte mit sehr aufwendig gestalteten Oberflächen bekannt, die Reminiszenzen an die Pop Art erwecken. In den Farbfotografien der österreichischen Künstlerin Lisa Holzer (* 1971 in Wien) ist Begehren Thema und Lebensmittel ein oftmals wiederkehrender Gegenstand.

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