Foto: Hessam Samavatian Blick in die Kunstsammlung der Secession, Foto: Hessam Samavatian

Archiv & Sammlung

Die Secession verfügt über ein umfangreiches Archiv, das trotz bedauernswerter Verluste während des Zweiten Weltkrieges einen umfassenden Blick hinter die Kulissen der fast 120jährigen Ausstellungstätigkeit ermöglicht.

Der Gesamtbestand des Archivs umfasst derzeit rund 13.200 Einheiten und gliedert sich in drei Archivgruppen mit folgenden Schwerpunkten:

Dokumentationsarchiv: Korrespondenzen der Secessions-Präsidenten sowie Vorstandskünstler mit Künstlern wie Wassily Kandinsky, Claude Monet, Oskar Kokoschka, Edvard Munch und Paul Signac (ca. 1880 bis 1960); Akten der allgemeinen Verwaltung und Ausstellungsorganisation (1898 bis heute); historische Pläne; zeitgeschichtliches Dokumentationsmaterial wie Einladungen (ab 1898) sowie Plakate (ab 1945) zu Ausstellungen.

Bildarchiv: Sammlung historischer und aktueller Fotografien zur Haus- und Ausstellungsgeschichte (ab ca. 1898). Dieser Bestand inkludiert auch Fotografien der legendären Secessionskünstlerfeste, die in den 1950er- und 1960er-Jahren Höhepunkte des Wiener Faschings darstellten.

Publikationsarchiv: Historische und aktuelle Secessionskataloge und -künstlerbücher sowie sämtliche Jahrgänge der Zeitschrift Ver Sacrum (1898 bis 1903)

Parallel zur Ausstellungsgeschichte der Secession entstand zudem eine Kunstsammlung, die sich aus Schenkungen der ausstellenden KünstlerInnen zusammensetzt. Sie umfasst heute rund 2.200 Ölgemälde, Grafiken, Skulpturen, Skizzen und Objekte.