MONTAG 15. 12. 2008, 19 UHR
| VORTRAG
WOLFGANG ULLRICH
Die Diktatur der Kunst.
Über Jonathan Meese, autonome Künstler und griechische Götter
Fotos: Robert Eichhorn, © Secession 2008
Unter dem Slogan „Diktatur der Kunst“ tritt Jonathan Meese seit einigen Jahren auf und vertritt damit eine eigene, post-avantgardistische Position des autonomen Künstlers. Der Vortrag wird versuchen, diese Position darzustellen, historisch einzuordnen und vor allem in ihrer Inszenierung zu beleuchten.
(Wolfgang Ullrich)
Wolfgang Ullrich (geb. 1967) ist Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Zahlreiche Publikationen zu Geschichte und Kritik des Kunstbegriffs, zeitgenössischen Bildwelten und Wohlstandsphänomenen. Zu seinen letzten Büchern zählen: Was war Kunst? Biographien eines Begriffs, Frankfurt/Main 2005; Bilder auf Weltreise. Eine Globalisierungskritik, Berlin 2006; Habenwollen. Wie funktioniert die Konsumkultur?, Frankfurt/Main 2006; Gesucht: Kunst! Phantombild eines Jokers, Berlin 2007.
Fotos: Robert Eichhorn, © Secession 2008
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