TRESPASSING - Konturen räumlichen Handelns

EINLEITUNG INTERVIEWS
März – Mai 2002
WORKSHOP
22. – 23. 6. 2002
AUSSTELLUNG
13. 9. – 3. 11. 2002
TEILNEHMERINNEN ENGLISH



Phase 3 – Ausstellung

TRESPASSING - KONTUREN RÄUMLICHEN HANDELNS


Secession, Hauptraum
Pressegespräch: Mittwoch, 11. 9. 2002, 11.30 Uhr
Eröffnung: Donnerstag, 12. 9. 2002, 19 Uhr
13. 9. - 3. 11. 2002


Teilnehmende ArchitektInnenteams

con: (Wien), C2S2 (Innsbruck), FAT ltd (London), the next ENTERprise - architects (Wien), offshore (Amsterdam), Pauhof (Wien), Schie 2.0 (Rotterdam), SPLITTERWERK (Graz), Klaus Stattmann (Wien), Wolfgang Tschapeller (Wien)



Ausstellungskonzept

Unter anderem Bezug nehmend auf die Workshop Diskussionen versucht das vorliegende Ausstellungskonzept unterschiedliche Strategien eines individuellen und kollektiven "Trespassing" auf den Ebenen Produktion, Dokumentation und Kommunikation sinnvoll zu vermitteln. Individuelle Spezialisierungen, Charakteristika sollen ebenso präsentiert werden, wie ein zusammenhängendes (obwohl immer fragmentarisches) Bild dessen, was wir als aktuelle Tendenzen im Feld der Architektur unter dem Stichwort "Trespassing" beschreiben. Es werden einerseits bestehendes Material, Arbeiten, Projekte von den KuratorInnen ausgewählt, andererseits werden die ArchitektInnen/Teams im Rahmen der Aufgabenstellung "Ausstellungsdisplay/temporäre Infrastruktur" mit Entwürfen (die für die Ausstellung realisiert werden) beauftragt. An dieser gleichzeitig individuellen und kollektiven Produktion können nochmals exemplarisch Strategien der Überschreitung und Erweiterung von Aufgabenstellungen ablesbar werden. Die individuellen Beauftragungen tragen einerseits der Spezialisierung der einzelnen TeilnehmerInnen Rechnung und fügen sich anderseits zu einem größeren - heterogenen, nicht homogenen - Ganzen, das aber auf jeden Fall ein hohes Maß and Kommunikation, Koordination und Kooperation erfordert.

Als weitere Ebene sind Dokumentationen des Trespassing Prozesses in Form von Video (Workshop) und Audio (Interviews) präsent. Der Reflexionsprozess wird, wie vielfach gewünscht, in strukturierter Form (die gleichzeitig ein wichtige Grundlagenstruktur für die Auswahl und Verortung der Projekte bildet) weitergeführt.

Für die Kommunikation aller Arbeitsschritte steht ab der 2. Juliwoche unsere interne Internet Plattform zur Verfügung. Genaue Informationen und eine Einführung zur Plattform verschickt die Secession am 8./9. Juli 2002 per mail.


I. Fortgesetzter Research

A) Teilnehmende ArchitektInnen Teams
ein fortgesetztes Re-Reading der eigenen Arbeit(sweise) auf Basis der Interviews, Briefings und der Workshopdiskussionen;
Strukturiert in folgende Bereiche:
- Theoretische Ansätze, Haltungen, Erkenntnisinteressen, Ziele ("was will ich von der Architektur?" Was interessiert mich?...)
- Methoden, Techniken (z.B. Entwurfsmethoden oder Research, oder Technologien im engeren Sinn oder der Aufbau von Plattformen oder...)
- "Effekte", Produkte, Ergebnisse (nicht nur nachweisbare, sondern auch gewünschte, prognostizierte, projizierte ..)
Format: Text
Texte werden auf der internen Web-Plattform abgelegt und von den KuratorInnen plus den anderen TeilnehmerInnen kommentiert;
Termin: im Laufe des Juli, spätestens bis letzte Juli Woche

B) KuratorInnen
S + A schreiben einen Text zu ihren Hypothesen, Ideen, Konzepten, Interpretationen zum Trespassing Projekt, der fortlaufend auf der internen Web-Plattform abgelegt wird, und von allen TeilnehmerInnen kommentiert werden kann.


II. Ausstellung

Grundelemente:
A) "Trespassing", Erweiterungen, Überschreitungen des Programms "Ausstellungsdisplay"; Umsetzung von Konzepten, Entwürfen, die gleichzeitig als temporäre Infrastruktur für die Ausstellung fungieren
B) Präsentation von ausgewählten Arbeiten/Arbeitsweisen der TeilnehmerInnen; Auswahl durch die KuratorInnen, individuelle Präsentationen
C) 10 Audiopräsentationen der Interviews (den individuellen Präsentationen zugeordnet)
D) Lounge mit Video vom Workshop, Materialen der TeilnehmerInnen und weiterführendem Material zur Ausstellung


Informationen zu den Grundelementen:

Ad A) Die temporäre Infrastruktur der Ausstellung wird als Medium/Tool/Device für die Konzeption, den Entwurf und die Produktion (Produktionsleitung bei der Secession) von Projekten durch die einzelnen TeilnehmerInnen verwendet. Das Programm "Ausstellungsdisplay" wird dabei zur Disposition gestellt. Es kann sowohl durch die jeweiligen spezialisierten Kompetenzen der TeilnehmerInnen als auch durch mögliche Kooperationen und die notwendige Vernetzung und Koordination der Ansätze erweitert, reformuliert,.... werden; und zwar sowohl auf einer programmatischen Ebene, als auf technologischen oder wahrnehmungsexperimentellen Ebenen ... ganz im Sinne der einleitend gestellten Frage: "Wie kann der Raum als sozialer, als privater und kollektiver, als medialer, als performativer, als prozesshafter, als integrativer und gleichzeitig konfliktfähiger Raum gedacht, modelliert werden?

# Pauhof - Präsentationsmöglichkeiten für Text, Bild, Modelle ...
# Splitterwerk - Präsentationsmöglichkeiten für mediale Aufbereitungen (Projektionen) ...
# TnE - "Möblierung" (z.b. für die Rezeption von Audiomaterial)
# Fat - Lounge (für Workshop Video, diverse Materialen ...)
# Schie - Schnitt, Gestaltung des Videomaterials vom Workshop
# Stattmann - Erweiterte Text- und Video-Bibliothek für die Lounge inkl "Bücherträger"
# Offshore - Leitsystem, Vermittlung intern, Orientierung im Raum
# Con: - "interventionistische" Kommunikation des Projektes nach außen, in die Stadt, in die Medien
# Tschapeller - Installation eines "Lecks" in/an der Secession, topografische Intervention (innen/außen, privat/öffentlich, Figur/Hintergrund ...)
# C2S2 - weiterführende Webpage, die nach der Ausstellung als Kommunkationsplattform für ein ProduzentInnenforum dienen soll

# Sandrine, Angelika - Publikation

Konzepte, Proposals bis 20. Juli 2002


Ad B) Individuelle Präsentationen: Auswahl in Absprache mit den einzelnen TeilnehmerInnen bis Ende Juli
Präsentationsformate variabel: Text, Bild, Zeichnung, Modell, Video, Comp


Ad C) Audiomaterial: Interviews werden von den TeilnehmerInnen selbst redigiert, auf maximum 3 Manuskriptseiten gekürzt (bitte zum Beispiel auch Eigennamen ausbessern und vervollständigen); die redigierte Fassung dient dann als Grundlage für die Audioversion und die Veröffentlichung im Web
(die Interviews der ca. 10 Teams, die nicht an der Ausstellung teilnehmen, aber im Web publiziert werden, werden von den KuratorInnen redigiert) - redigierte Textfassung bis Ende Juli



Für weitere Informationen, Presse- und Fotomaterial wenden Sie sich bitte an:
 
Tamara Schwarzmayr
Secession, Vereinigung Bildender KünstlerInnen Wiener Secession
Friedrichstraße 12, 1010 Wien
Tel: +43-1-5875307-10, Fax: +43-1-5875307-34
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