Thea Djordjadze, Ma Sa i a ly e a se – de, Ausstellungsansicht, South London Gallery 2015. © Thea Djordjadze, Courtesy Sprüth Magers. Foto: Andy Stagg
Thea Djordjadze, Ma Sa i a ly e a se – de, Ausstellungsansicht, South London Gallery 2015. © Thea Djordjadze, Courtesy Sprüth Magers. Foto: Andy Stagg

Thea Djordjadze

8. September – 1. November 2016

Thea Djordjadze schafft raumgreifende Installationen, die sie stets als direkte Reaktion auf den sie umgebenden Raum in situ entwickelt. Als Ausgangspunkt erkundet die georgische Künstlerin erst die jeweils spezifischen Qualitäten eines Ausstellungsraums und transformiert mit ihren Arbeiten auf subtile Weise die Wahrnehmung und mögliche Lesarten der räumlichen Gegebenheiten.

Aus Alltagsmaterialien wie Textilien, Stahl, Glas, Gips, Schaumstoff, Holz und Pappmaché produziert sie skulpturale Objekte. Präsentiert in sorgfältig komponierten Arrangements, die mitunter auch Fundstücke, Malerei und Zeichnungen umfassen, erinnern die Installationen an häusliche oder funktionale Situationen. In Djordjadzes eigenwillig proportionierten Skulpturen glaubt man, Möbelstücke oder Elemente eines Ausstellungsdisplays zu erkennen: Betten, Gestelle, Podeste und Vitrinen beispielsweise. Die Formensprache changiert dabei zwischen modernistisch geometrischer Strenge und organisch amorpher Improvisation.

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Thea Djordjadze, geboren 1971 in Tiflis, Georgien, lebt und arbeitet in Berlin.