DER BEETHOVENFRIES
DIE BEETHOVEN-AUSSTELLUNG 1902
SYNOPSIS ZEITGENÖSSISCHE KRITIK
DIE GESCHICHTE DES BEETHOVENFRIES
PUBLIKATIONEN

Gustav Klimt, Beethovenfries: Gorgonen
Während viele Künstlerkollegen Klimts Beethovenfries enthusiastisches
Lob zollten, reagierten breite Öffentlichkeit und zeitgenössische Presse
häufig mit Kopfschütteln und Empörung auf die Präsentation
des Frieses. Das Werk Klimts, das sich heute so großer Beliebtheit erfreut,
wurde von vielen seiner Zeitgenossen als unverständlich, skandalös und
"obszön" empfunden.

Gustav Klimt, Beethovenfries: Krankheit, Wahnsinn, Tod
Im Falle des Beethovenfrieses
war es vor allem die Stirnwand mit den "Feindlichen Gewalten", die Empörung
auslöste: Die Darstellungen von Krankheit, Wahnsinn, Tod und die eckig-expressive
Figur des Nagenden Kummers wurden als "Wahngebilde", "pathologische
Szenen" und "schamlose Karikaturen der edlen Menschengestalt" angeprangert,
die laszive Erotik der Gorgonen und die Darstellungen der Wollust und Unkeuschheit
von vielen schlicht als "gemalte Pornographie" verworfen.
Für weitere Informationen, Presse- und Fotomaterial wenden Sie sich bitte
an:
Urte Schmitt-Ulms
Secession, Vereinigung Bildender KünstlerInnen Wiener Secession
Friedrichstraße 12, 1010 Wien
Tel: +43-1-5875307-10, Fax: +43-1-5875307-34
presse@secession.at