Die Secession unterscheidet sich grundsätzlich von anderen Ausstellungshäusern
zeitgenössicher Kunst in der Art wie die programmatische Grundstruktur und
die Ausstellungen entschieden werden. Es sind die in den Vorstand gewählten
KünstlerInnen, die die Programmatik der Secession bestimmen und die KünstlerInnen
zu Ausstellungen einladen.
Diese Besonderheit der Secession ist auch die Ausgangsbasis des vom Vorstandsmitglied
Martin Walde iniitierten Ausstellungsprojektes, zu dem er die KünstlerInnen
Steven Brower, Urs
Frei, Kendell Geers und
Annika
Ström eingeladen hat.
Entgegen der üblichen Ausstellungspraxis der Secession, verschiedene künstlerische
Positionen gleichzeitig und getrennt nach Räumlichkeiten zu präsentieren,
werden bei diesem Ausstellungsprojekt den KünstlerInnen keine Ausstellungsräume
zugeteilt. Es bleibt ihnen vielmehr selbst überlassen, in welcher Konstellation
sie ihre Arbeiten im Haus und gegebenenfalls im Umraum der Secession zeigen möchten.
Das Projekt versteht sich somit weder als kuratierte noch als thematische Ausstellung,
sondern als ein Projekt, das im Rahmen bestehender Strukturen und räumlicher
Gegebenheiten einen kritischen Dialog über die übliche kuratorische
und institutionelle Praxis initiiert und die herkömmlichen Spielregeln des
Ausstellungsbetriebes für eine gewisse Zeit außer Kraft setzt.
Die vier Ausstellungen werden jeweils von einem Katalog mit Textbeiträgen
von Matthias Herrmann, Christine Macel (Kendell Geers), Patricia Grzonka (Urs
Frei), Steven Brower, Dave Beech und Ina Blom (Annika Ström), sowie umfangreichem
Bildmaterial, begleitet. Die Publikationen erscheinen in englischer und deutscher
Sprache.
Für weitere Informationen, Presse- und Fotomaterial wenden Sie sich bitte
an:
Tamara Schwarzmayr
Secession, Vereinigung Bildender KünstlerInnen Wiener Secession
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