Octavian Trauttmansdorff, 1999, Foto: Angelika Hausenblas
Jede Kunstrichtung noch einmal zu verschieben und in jedes Kunstkonzept spielerisch
einen Widerspruch einzubauen, mit solchen Strategien untersucht Octavian Trauttmansdorff,
geboren 1965 in Wien, die Bedingungen der Produktion und Rezeption von Kunst,
sowie die Mechanismen gesellschaftlicher Verhaltensmuster. Seine Arbeiten beziehen
sich sowohl auf die institutionskritische, medienorientierte Installationskunst
der 90er Jahre, als auch auf aktuelle gesellschafspolitische Situationen, die
er subversiv in seine Projekte integriert.
Sein Ausstellungsprojekt in der Secession thematisiert die Wirkungsweise der Wechselbeziehungen
von Natur und Kultur als Projektionsfläche sozialer und privater Visionen
und Vorstellungen. Im Grafischen Kabinett werden anhand einer Installation, einer
Videoarbeit und einer Performance die Kontroverse von Siedlungswesen und Natur,
von Naturaneignung und Naturzähmung durch den Menschen, etc. bildlich verarbeitet.
PUBLIKATION
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OCTAVIAN
TRAUTTMANSDORFF
32 Seiten, 21 Farbabbildungen, 36 s/w-Abbildungen
Texte: Roger M. Buergel, Octavian Trauttmansdorff, Werner Würtinger
Secession 1999, ISBN 3-901926-06-2
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OCTAVIAN TRAUTTMANSDORFF Ausstellungen (Auswahl): Aperto,
Biennale Venedig (1993); "E", Künstlerhaus Bethanien, Berlin (1993); Grazer
Kunstverein (1994); "Kunstbetrieb. What Am I Doing Here", Salzburger Kunstverein
(1995); "27,9%, Krobath Wimmer, Wien (1998); "Aufnehmen", Ambrosi Museum, Wien
(1999); Frankfurter Kunstverein, Frankfurt (1999).
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